Swakopmund

Wenn man von Uis  in Richtung Henties Bay unterwegs ist und den südlichsten Teil der Skelettküste passiert, erkennt man die dunkel eingefärbten Hügel. Diese sind besonders geschützt, denn Spuren im Sand der Dünen sind noch Jahrzehnte lang zu sehen und  heilen kaum.


Die unzählingen Wracks haben der Küste den Namen gegeben, dabei ist es nicht einmal das Meer, welches hier besonders gefährlich ist, sondern der häufig auftretende Nebel . Wer hier strandet hat dann ein hohes Risiko, an Durst und Hunger zu sterben, da meilenweit nur Sand und tagsüber sengende Hitze das Ueberleben unmöglich machen.


Pelzrobbenkolonie


Cape Cross, eine der vielen Robbenkolonien entlang des Atlantischen Ozeans. Die meisten der Kolonien sind nicht frei zugänglich, da diese in den Diamantsperrgebieten liegen. Die Robben sind nicht gleich zu sehen, aber schon von weitem zu riechen.


mit den Köpfen immer hin und her, das liebste Spiel der Robben


zusammen mit dem Nachwuchs dösen!


Eine Familie der Pelzrobben , ein Bulle mit Weib und Kind, dauernd in Bewegung, watschelnd, röhrend und umgeben von tosender Brandung des Meeres.


Es können schon mal an die 100 000 Tieren in einer Kolonie beisammen sein, je nach Jahr und Jahres- zeit, und eben, es gibt viele Kolonien entlang des langen Strandes. So werden dann auch zeitweise  durch das sogenannte "Culling" die Population dezimiert, die "Robbenernte" ist sehr blutig. Während dieser Zeit ist ein Besuch am Strand von Cape Cross nicht möglich.


Ein dösender Bulle


Junge Robben werden von ihren Müttern gesäugt mit einer sehr fetthaltigen Muttermilch, damit die Tiere schnell wachsen.


Der Leuchtturm von Swakopmund, ein Wahrzeichen der Stadt, mitten eines kleinen Palmenwäldchens.


Nahe dem Cafe Anton befindet sich diese Palmenallee mit farbigen Bänken, eine Einladung zum verweilen mit Aussicht auf den riesigen Souveniermarkt.


jeden morgen kommen eine Vielzahl von Händlern hierher um die Tausenden von mehr oder weniger schönen Holzschnitzereien auszubreiten. Es gibt beinahe alles was zum täglichen Gebrauch völlig unnötig ist.


Kitsch und Kunst nebeneinander, in allen Grössen und zum Teil mit Schuhwichse eingefärbt und hochglanzpoliert, Souveniers für die Fensterbank in Europa als typisch afrikanisches Mitbringsel.


ein Händler hält Ausschau nach einem möglichen Kunden. Die Konkurrenz untereinander ist gross und wie überall sprechen die Händler alle Sprachen dieser Welt und sind wahre Meister in der Kunst die überzeugenden Argumente.


da Woermann- Haus an der Bismarckstrasse, wurde 1904 erbaut, erhielt 1905 seinen auffälligen Wachturm. Von hier konnten die Angestellten der Woermann Linie mit ihren auf hoher See ankernden Schiffe kommunizieren.


Woermannhaus

Hohenzollernhaus


1905 entstand auch das Hohenzollernhaus an der Brückenstrasse, ein Jugendstil Juwel, auf dessen Dachfirst Atlas mit seiner Weltkugel thront.


etwas ausserhalb der Stadt findet sich die sogenannte Mondlandschaft, eine strauch -und baumlose hügelige Sandformation, welche tatsächlich aussieht wie Niemandsland


Alles sieht anders aus und Palmen oder der vertraute Rastplatz vom Vorjahr sind beinahe zugeweht


Dune 7" am Stadtrand von Walwis Bay ist die höchste Sanddüne der Gegend. Wer sie besteigt, kann einen herrlichen Ausblick geniessen. Dass man es mit einer Wanderdüne zu tun hat,  merkt man spätestens bei einem nächsten Besuch im folgenden Jahr. .


ein kleiner Vogel mitten im Niemandslans, erfindet hier jedoch immer wieder Krümel vom Picknik der Touristen


Welwitschia, eine nur in Namibia vorkommende Pflanze


die männlichen Blütenstände


und die weiblichen Blüten


noch färt manchmal ein Zug zwischen Swakopmund und Windhoek, mitten durch die Wüste. Die Namib ist hier scheinbar ohne Leben, ein Gürtel von etwa 100 km scheinbar ohne Leben.


der alte Bahnhof von Swakopmund, heute ein Hotel, 1901 wurde der Bau von der Swakopmunder Handelsgesellschaft begonnen, diese geriet aber in finanzielle Schwierigkeiten. Vollendet wurde der Bau schliesslich vom Deutschen Wilhelm Sander.


abends beim Hotel Swakopmund, dem alten Bahnhof


Palm Beach, der bescheidene Sandstrand der Stadt. Das Meer ist kalt, auch wenn die  Luft heiss ist, und nur wenige Einheimische bevölkern den kleinen öffentlichen Badeort.


Abend am Atlantik


. . . und dann  wird es doch noch wahr, das Wunder des Swakop. Im Februar 2009, nach über 70 Jahren,- wie Einheimische berichten,- der Fluss Swakop hat Wasser. Das muss man gesehen haben, und so pilgern die Menschen dem Strand entlang zur Flussmündung, um zu sehen, ob es auch wahr ist was man sich erzählt.


Ein Sonntagsspaziergang entlang des Flusses, wer weiss wann dies wieder einmal möglich sein wird.


Für die Kinder ist ein Bad im ruhigen Fluss ein riesiges Vergnügen.


sehr skeptisch und verwundert schaut er drein, es stimmt tatsächlich, der Jahrhundertregen hat in den Bergen soviel Wasser gebracht, dass der Fluss wieder einmal Wasser führt.


Sonnenuntergang am Pier von Swakopmund