Etosha

Die Pfanne ist nahezu immer trocken. Besonders im südlichen Teil des Parks liegen jedoch verstreut zahlreiche Wasserlöcher, Lebensgrundlage für den Wildbestand im Etosha National Park.


aber wenns dann mal regnet, wie dieses Jahr, 2009, dann steht das Wasser in der Pfanne für längere Zeit. Ein völlig anderes Namibia,


eine riesige Herde von mehreren tausend  Springböcken weidet genüsslich im hohen Gras.


Stellenweise ist nach dem Jahrhundert- Regen die Etoscha von einem Blumenteppich überzogen.


Nahezu die gesamte Palette an afrikanischem Grosswild ist im Park vertreten, und natürlich auch die "Grossen Fünf", Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Auf Grund einer per Flugzeug durchgeführten Tierzählung gibt es derzeit rund 250 Löwen im Park, 4000 Gnus, 8000 Oryx-Antilopen, 300 Nashörner, 2500 Giraffen, 6000 Zebras und über 2000 Elefanten. Und von den zierlichen Springböcken gibt es fast 20.000 Exemplare.


eine grosse Elefantenfamilie zur Mittagszeit am Wasserloch von Halali


und das Wasserloch Okaquejo bei Sonnenuntergang


Blüten bei Namutoni


Giraffenfamilie schaut auf die weite Ebene der Etoscha Pfanne


Giraffen findet man in der Etoscha in grosser Zahl, da ihr bevorzugtes Futter, die Akazie, reichlich  wächst. Ich habe selbst Grossfamilien mit 50 Tieren gesehen, das ist recht viel, denn der Nahrungsbedarf ist doch sehr gross. Wenn in Regenperjoden die Bäume wieder Blätter austreiben ist es kein Problem genügend Nahrung zu finden, in Trockenperjoden wird die Nahrung dann aber schon mal knapp. In der Etoscha können die Tiere dann noch in den für Touristen nicht zugänglichen Westsektor ausweichen, denn die Pfanne ernährt langst nicht alle Tiere.


noch gibt es Wasserlöcher welche  etwas von dem kostbaren Nass zur Verfügung stellen können


aber es kann auch anders sein, nur noch Schlamm und dieser auch nur etwas feucht, dies ist ein Bild welches man in Namibia und speziell in der Etoscha häufig antrifft. Oft bleibt der Regen über Jahre aus, wie zum Beispiel hier im Jahre 2007. Einheimische klagen, dass seit 7 Jahren kaum Regen gefallen ist. Eine kaum vorstellbare Trockenheit


Impalas kommen auch zur Wasserstelle um  zu trinken


Etosha umfasst eine Fläche von über 22000 qkm und wurde bereits 1907 zum Wildschutzgebiet erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umge- ben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Busch- land im Westen sowie Trockenwald im Nordosten.Gut gepflegte (ungeteerte) Strassen führen zu den Wasserlöchern, wo man die Tiere am besten beobachten kann. In Okaukuejo, Halali und Namutoni stehen Hotels und Campingplätze zur Verfügung.


es ist zwar nicht üblich, aber es kann durchaus mal passieren, dass der Leopard gleich kurz nach dem Parkeingang über die Strasse läuft


nur für kurze Zeit war er zu sehen, dann verschwand er wieder in den Büschen


wenn dann aber Regen fällt, dann blüht das Land in wenigen Tagen üppig und in allen Farben


Ein Löwenrudel so nahe am Strassen- rand  ist schon eher eine Seltenheit. Noch benommen und schläfrig von einer üppigen Mahlzeit lässt sich die diese Dame scheinbar gerne porträtieren.


Löwin am Strassenrand.


die trockene  Haut  und der Stab verrät die unglaubliche Trockenheit


Die beste Zeit Tiere zu beobachten ist frühmorgens kurz nach  Tagesanbruch am Wasserloch.  


die ganze Elefantenfamilie am Wasserloch. Elefanten sind auch in der Trockenheit eher verschwenderisch mit Wasser.


solange die Elefanten, die Könige der Etoscha, am Wasserloch sind müssen alle anderen Tiere geduldig warten


ein Schabracken-Schakal, noch ein verspieltes Jungtier.


ob sich die beiden Steppenzebras wohl über uns lustig machen?


nach einem heftigen Gewitter sieht die Gabelrakke doch etwas mitgenommen aus.


Springbock bei der Fellpflege


das Gnu geniesst offenbar das Blumenmeer an einem Wasserloch der Etoscha. In trockenen Zeiten ist es hier nicht so ruhig und gemütlich.


Kuhantilope  am Rande der Fischers Pan


nach dem Regen stösst man gelegentlich auf kleine , nur etwa 2 cm grosse Grasfrösche, und das mitten in der sonst jahrelang ausgetrockneten Etoscha


Impalas geniessen das frische Grün


Zebramanguste, immer am buddeln!


zwei Buschböcklein


Geisterwald, mitten in der Etoscha, die Bäume sind zwar nichttot,  leider aber stark bedroht.


Ein Gepard am Strassenrand, gut getarnt und nur durch Zufall gesehen


ein stattlicher Kudu Bulle


so gewaltig sind die Vegetationsunter- schiede, eine Herde Springböcke im völlig ausgedörrten Land, schattensuchend unter einem blattlosen Baum


in der Mittagshitze ist es über 40 Grad


und zwei Jahre später, bei unserenm letzten Besuch in der Etoscha sind die dürren Ebenen in ein Blumenmeer verwandelt


Die Springböcke weiden friedlich und geniessen in Herden zu Tausenden von Tieren das gute Futterangebot


Zebras beim Trinken in Namutoni


und zum Schluss nochmals ein Porträt einer Giraffe


Giraffe beim Fressen seiner Lieblingsnahrung, dornige Akazien!