am Grimselsee

An einem herrlichen sonnigen Samstagmorgen brechen wir um 8 Uhr auf vom Grimsel-Hospitz bis ans andere Seeende. Nach dem wir die Krone der Staumauer überquert haben gehts durch einen dunklen, engen Tunnel, an dessen Ende empfängt uns ein wahres Meer von Blumen in allen Farben


die Steine sind alle rundgeschliffen vom eiszeitlichen Gletschern und Wasserfällen. Nun sind sie mit Moosen und Flechten überzogen


unsere Wanderroute wird dem See entlang führen , dann über den Gletscher -Abbruch hinauf bis zur Lauteraarhütte, wo wir übernachten Total werden wir 1250 Höhenmeter zu überwinden haben und ab Seeende wird der Weg "blau-weiss" und alpin sein.


vorerst geniessen wir die Blumenpracht


es ist eine wunderschöne Zeit und alles in voller Blüte, der Weg führt zeitweise mitten durch die Weidenröschen


ein Blick in Richtung Finsteraarhorn und Lauteraarhorn


die Wege sind gesäumt Blüten des schmalblättrigen Weidenröschen, (Epilobium angustifolium), ein Nachtkerzen- gewächs (Onagraceae).  


viel Wasser  führt zur Zeit der Wildbach vom  Bächligletscher am grossen Diamantstock.


unterhalb des Wasserfalls lassen wir uns von vorbeikommenden Wanderinnen ablichten


gewaltig und mit tosendem Lärm donnert das Wasser über den Fels


vom Wind zerzauste Arve hoch über dem Stausee


wo immer es eine Möglichkeit gibt wächst eine Arve, auch mal an einer Steinwand in einer Felsspalte


Schmelzwasser hat über Jahrmillionen die Felsen poliert und eigenartige Strukturen geschaffen


Moose und Flechten verleihen dem Fels die speziellen Farben


Dukatenfalter


Scheckenfalter


im Gegenlicht


das Ende des Grimselsse's ist erreicht. Wir sind am   Unteraargletscher angekommen. Hier ist der Anfang der Aare, das Schmelzwasser  ist der Ursprung des Flusses welcher dann später in den Rhein fliesst


das sogenannte "Gletscherweib" mit Gebetsfahnen


Abbruch des Unteraargletschers


offene Gletscherspalten


der Aufstieg über den Gletscherabbruch ist etwas mühsam und ändert laufand, der Gletscher ist immer in Bewegung. Zwischendurch ist schon mal ein Seil vorhanden um sich daran zu halten.


am Rande des Unteraargletschers  überqueren wir über einen Steg das "Ufer" des Gletschers und über Geröll und Fels geht's dann noch 400 m hinauf in Richtung Hütte


da möchte man lieber nicht reinfallen


Blick von weiter oben auf einen kleinen Schmelzwassersee


ein weiterer Bach ist zu überqueren, und weiter geht's immer bergauf. Es zieht sich, immer wenn man glaubt oben zu sein kommt der nächste Anstieg. Die Pausen werden immer häufiger, schon ein paar Stunden sind wir nun unterwegs


Endlich ! Geschafft! Ein Glücksgefühl ersetzt den vorigen Steiss und ein bisschen Stolz auf die eigene Leistung darf schon sein.


auf der Lauteraarhütte


Nun ist ein kühles Bier schon ein verdienter Lohn 


SAC - und Schweizer Fahne  gehören schon dazu.


die Aussicht auf die Gletscherwelt und das Lauteraarhorn sind grandios


an diesem Punkt zu stehen war der Antrieb für all die vorherigen Strapazen


Blick auf die Seite vom Grimselsee mit der der kleinen Hütte wo unser Nachtlager sein wird


Aussicht von der Lauteraarhütte    (2392 m)  zum Finsteraarhorn    (4273m),  Agassizhorn (3953m)  sowie auf den  Unteraargletscher welcher aus dem Lauteraar-(rechts) und dem Finsteraargletscher (links) gespeist wird.


die Sonne geht unter am Lauteraarhorn, das Nachtessen steht schon bereit - und was für ein Nachtessen. Dank und Kompliment an Katrin und Heiz, es ist grandios was die beiden mit einfachen Mitteln aus der Pfanne zaubern.


derTierberg und gleichnamige Gletscher vis a vis  wird von der Morgensonne beleuchtet


Tagwache auf der Hütte, Tee fassen, Morgenessen und Abmarsch. Wir gehen kurz in Richtung "Leiternabstieg", entscheiden uns dann aber trotzdem für den Weg auf welchem wir gekommen sind und kehren um.


Noch einmal vorbei an der Hütte, dann geht's bergab. Der Abstig geht zwar etwas in die Knie, ist aber problemlos und weit weniger anstrengend den der Aufstieg.


Bereits sind wir wieder untem am Seeweg, zwar geht's immer noch wieder bergauf und wieder hinunter, aber die Landschaft und die Flora entschädigen für die Mühe.


der Grimselsee


ein letzter Blick zurück und Alpendost im Vordergrund


vor dem schmalen Tunnel ein letztes Foto, Erleichterung  und froh zu wissen, dass es nur noch ein paar Meter zum Hospitz sind


Nach der Staumauer beim Grimsel Hospitz ist unser 2täger zu Ende